Gefördert durch: Stiftung Umwelt und Entwicklung NRW
Miseror
 
Ein Projekt von FIAN
Goldbarren Foto: Peter Hires/fotolia

 

Herzlich willkommen!

 

Wie kaum ein anderes Element fasziniert Gold seit Jahrtausenden die Menschen. Verarbeitet zu Schmuck, Münzen, Barren oder rituellen Gegenständen steht es für Wohlstand und Reichtum. Seinen besonderen Status erhält es neben seinen hervorragenden Eigenschaften vor allem durch seine Seltenheit. Bis heute wurden insgesamt etwa 160.000 Tonnen Gold gefördert. Dies entspricht einem Würfel mit einer Kantenlänge von etwas mehr als 20 Metern. Die derzeitige jährliche Fördermenge beträgt zur Zeit ungefähr 2.500 Tonnen. Besonders in Zeiten wirtschaftlicher Krisen gilt Gold als sichere Geldanlage. Seit dem Beginn der weltweiten Banken- und Finanzkrise ist der Goldpreis stetig nach oben geklettert.

 

Bei genauerer Betrachtung der Goldförderung verblasst der Glanz des Goldes. Die Extraktion von Gold führt fast immer zu sozialen und ökologischen Folgekosten. Ziel dieser Seite ist es, über diese Folgen der Goldextraktion zu informieren. Da Alternativen nach wie vor nicht sehr zahlreich sind, möchten wir Sie, liebe KonsumentInnen, GoldschmiedInnen und Goldinteressierte zum Nachdenken und zum Ideen- und Meinungsaustausch anregen, wie Abbau von und Handel mit Gold fairer und sauberer gestaltet werden kann.

 

Eine hoffentlich erkenntnisreiche Lektüre wünscht Ihnen

Sebastian Rötters

Referent für Bergbau

FIAN Deutschland e.V.